Regen gehört zum Camping. Problematisch wird er meistens erst dann, wenn beim Aufbau kein Platz für nasse Kleidung, Schuhe und Ausrüstung vorgesehen wurde.

Mit einigen einfachen Maßnahmen bleibt der Aufenthalt auch bei mehreren Regentagen angenehm.

1. Trockenen Eingangsbereich schaffen

Eine Markise oder ein kleines Vordach ist bei Regen besonders wertvoll. Nasse Jacken und Schuhe müssen dadurch nicht sofort ins Fahrzeug.

2. Eine Schmutzzone festlegen

Ein kleiner Bereich direkt am Eingang sollte bewusst als Schmutzzone dienen. Dort bleiben Schuhe, Hundeleine und nasse Ausrüstung.

3. Mikrofasertücher griffbereit halten

Ein paar saugfähige Tücher sind beim Camping universell einsetzbar – vom nassen Tisch bis zu Kondenswasser.

4. Lüften

Auch bei schlechtem Wetter sollte regelmäßig gelüftet werden. Mehrere Personen, Kochen und nasse Kleidung erhöhen die Luftfeuchtigkeit im Innenraum schnell.

5. Nasse Dinge getrennt transportieren

Eine einfache wasserdichte Tasche oder Box verhindert, dass Regenkleidung den gesamten Stauraum durchnässt.

6. Außenbereich nicht überladen

Bei wechselhaftem Wetter sollte möglichst wenig Ausrüstung dauerhaft draußen stehen.

Je weniger Gegenstände bei jedem Regenschauer gesichert werden müssen, desto entspannter bleibt der Stellplatz.

7. Beleuchtung mitnehmen

Dunkle Regentage zeigen schnell, wie wertvoll eine gute mobile Lampe ist. Eine kleine wiederaufladbare Leuchte reicht für viele Situationen bereits aus.

8. Plan B einbauen

Nicht jede Reise muss trotz Regen exakt nach ursprünglichem Plan weitergehen.

Ein Stellplatzwechsel, ein Museum, ein Thermalbad oder einfach ein ruhiger Nachmittag im Camper können die bessere Entscheidung sein.

Camping funktioniert nicht deshalb gut, weil immer alles nach Plan läuft, sondern weil sich der Plan jederzeit ändern lässt.